Vorwort

Liebe Mitglieder der Landeselternschaft der

Förderschulen mit Schwerpunkt geistige Entwicklung NRW e.V.,

 

vor 5 Jahren haben wir uns in Dortmund zusammengefunden, um ein Sprachrohr und Interessenvertreter unserer Kinder mit Behinderung zu sein.

 

Sehr schnell ist es uns gelungen, Einfluss zu nehmen. Unsere Forderungen müssen vom Schulministerium gehört zu werden, bevor dort Entscheidungen gefällt werden. Diese Möglichkeit müssen wir uns und damit unseren Kindern erhalten.

 

Herzliche Grüße

Angela Hölscher

Vorsitzende

 

Unsere Landeselternschaft besteht bereits seit über zwei Jahren. In dieser Zeit haben wir es in ehrenamtlicher Arbeit geschaftt, eine beachtliche Anzahl von Mitgliedern, insbesondere für das Thema Inklusion zu gewinnen und so gemeinsam einen Anfang für unsere weitere Arbeit geschaffen.

 

Ein wichtiger Schritt war sicherlich die Aufnahme unserer Landeselternschaft in die Liste der Verbände und Organisationen, denen in spezifischen schulischen Angelegenheiten, die Gelegenheit zur Stellungnahme gegeben wird

(§77 Abs.3SchulG Nrw).

 

Eine Abordnung unseres Vorstandes hatte im Mai 2012 ein erstes Treffen mit der Projektgruppe Inklusion im Ministerium in Düsseldorf, um sich kennenzulernen und Elternstandpunkte zu den anstehenden Inklusionsprozessen zu erläutern u.a.

 

  • neutrale Beratung zur Wahl der Schulform
  • Erhalt des Elternwahlrechtes
  • Erhalt des individuellen Rechtsanspruchs auf sonderpädagogische Förderung

 

Inklusion ist ein Recht und kein Zwang und eine Aufgabe für Jahrzehnte. Meines Erachtens ist hier die deutliche Mitwirkung der betroffenen Eltern und Betreuer gefragt.

Bringen Sie sich vor Ort in die anstehende Prozesse ein und melden Sie sich zu Wort, zum Wohl unserer Kinder 

 

ehemaliger Vorsitzender

 

Theo Teigeler